Der Fuchs geht um !! – Teil 2

Der Fuchs geht um Teil 2 oder Endspeisung a la DL6FH !

Kapitel II – Der 80m Umbau

Die guten Erfahrungen mit dem Fuchskreis und der mehr als problemlose Aufbau hatten dann die konsequente Folge, dass ich die Endspeisung meiner 80m Antenne auch auf einen Fuchskreis umrüstete.

Hier kommt ein Stück 75mm HT-Rohr als Spulenkörper zum Einsatz. Die 16 Windungen der Sekundärspule und die zwei Windungen der Primärspule sind einfach ineinander gewickelt. So ergibt sich eine Induktivität auf der Sekundärseite von 15µH. Der Drehkondensator (Schubert DKS4) zusammen mit dem Platten-C hat einen Regelbereich von 100pF – 150pF, was das komplette 80m umschließt. Auch hier ist parallel zur Primärspule ein 82pF Keramik-C zur Kompensation angeschlossen.Die Abstimmung hat einen breiten Regelbereich und lässt sich leicht einstellen. Auch diese Anpassung kann die Leistung der Endstufe locker ab. Ich konnte nach der Umstellung der 80m Antenne keine Signaleinbußen gegenüber dem Resonanztrafo feststellen.

Als Gegengewicht kommt ein 20m Radial zum Einsatz, welches mäandernd hinter dem Holzzaun verspannt ist. Ein, mittels einer 70µH Spule auf 4m verkürztes Radial, tat während eines Versuchs den gleichen Dienst.

Für meinen Freund Jürgen DO8LJ baute ich einen 3-Band-Fuchs für 160m, 80m, und 40m. Der Lufttrafo entspricht exakt dem in meiner Anpassung für 80m. Nur der Kondensator ist ein Schubert DK8, der diesen breiten Frequenzbereich abdeckt.

Als Strahler für diese Antenne kommt ein 79m langer Draht zu Einsatz. Die Radiale sind alle mittels Verlängerungsspulen verkürzt und unter dem Dach verspannt.

Es stecken also eine ganze Menge Möglichkeiten in diesem Antennenkonzept. Vielleicht habt ihr Lust bekommen auch mal einen Versuch zu starten. Lasst es mich wissen.

Bis bald,

vy 73 de Frank DL6FH.